Künstliche Intelligenz erfordert Personal und klares Recht

Auch wenn kein Unternehmen an eine Zukunft ohne Künstliche Intelligenz glaubt: Mehr als jedes zweite Unternehmen sieht sich einer Bitkom-Studie zufolge als Nachzügler beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Als Basistechnologie der Digitalisierung sind KI-Anwendungen bereits heute im Einsatz, etwa für die Qualitätskontrolle oder weitere digitale Assistenzsysteme in der Industrieproduktion.

Damit die deutschen Unternehmen das Zukunftsthema KI auch als Weg aus der Corona-Krise nutzen können und im internationalen Vergleich nicht abgehängt werden, ist auch die Politik gefragt.

  • Einer der Hauptgründe, sich nicht mit KI zu beschäftigen, ist laut Bitkom für jedes zweite Unternehmen fehlendes Personal.
  • 38 Prozent sind zudem durch rechtliche Unklarheiten verunsichert.

Hier braucht es eine Bildungspolitik, die sich stärker an den künftigen Bedarfen in der Berufspraxis ausrichtet. Die Regulierungspolitik sollte den Aufwand der Unternehmen für den KI-Einsatz gering halten, auf bisherigen Regulierungen aufbauen und schnell Rechtssicherheit schaffen.

Quelle: Bitkom; Grafik: Gesamtmetall