Studiengebühren sinnvoller als Kitagebühren

Wenn der Staat schon die Bildung von Kleinkindern stärker fördert, kann er sich im späteren Bildungsverlauf teures Nachjustieren sparen, so Axel Plünnecke, Bildungsexperte des Instituts der deutschen Wirtschaft. Denn ein schon im Vorschulalter optimal gefördertes Kind kann in der Schule mehr rausholen. Alle späteren staatlichen Unterstützungen bringen für die Lernleistung dann einen größeren Ertrag.

Kinder mit schlechten Bildungsgrundlagen bauen dagegen oft Rückstände auf. Da Nachförderung ziemlich teuer ist, hätte die frühkindliche Bildungsphase eine viel größere Berechtigung auf Gebührenfreiheit als das Hochschulstudium. Der private Beitrag sollte deshalb statt für die Kita fürs Studium erhoben werden.

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