Sprache ist der Schlüssel zur Integration

Fragt man die Vermittler der Arbeitsagenturen, wie Geflüchtete am besten in den Arbeitsmarkt integriert werden können, ist ihre Antwort eindeutig: Laut einer Umfrage des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) nennen fast 100 Prozent geringe Sprachkenntnisse als größtes Problem bei der Jobvermittlung. Ein weitere Schwierigkeit sind für 72 Prozent der Arbeitsagenturmitarbeiter fehlende oder nicht verwertbare Qualifikationen.

Gleichzeitig sagen 70 Prozent der Vermittler, Investitionen in die Verbesserung der Sprache, Bildung und Ausbildung Geflüchteter zahlen sich langfristig aus. Ohne sie bestehe die Gefahr, dass Geflüchtete – aufgrund von Sprachbarrieren, dem schwierigen Zugang zu formalen Ausbildungszertifikaten und dem Wunsch nach schneller finanzieller Eigenständigkeit – Tätigkeiten mit geringem Anforderungsprofil annehmen und ihr Bildungspotenzial nicht ausreichend genutzt wird. Ein Ausbau der weiterführenden Beratung zu den beruflichen Möglichkeiten und Fortbildungen zahlt sich deshalb für alle Seiten aus.

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