Rekord bei unbesetzten Stellen

Die Suche nach Fachkräften gestaltet sich in deutschen Unternehmen zunehmend schwieriger. Laut einer Erhebung des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung gab es im zweiten Quartal 2018 mit 1,21 Millionen so viele offene Stellen wie nie. Auf 100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte kommen zurzeit fast drei unbesetzte Arbeitsplätze. Noch 2012 waren es erst zwei.

Vor allem in den MINT-Berufen fehlen passende Bewerber. Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft gab es im Frühjahr rund 490.000 unbesetzte Stellen für Fachkräfte aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – so viel wie noch nie seit Beginn der Erhebungen. Das schwächt die Innovationsstärke unserer Wirtschaft: 83 Prozent der Mitarbeiter in Forschungsabteilungen hatten 2015 eine MINT-Qualifikation. Vor allem die Metall- und Elektro-Industrie ist auf sie angewiesen. An den gesamtdeutschen Ausgaben für Forschung und Entwicklung hatte sie zuletzt einen Anteil von mehr als 60 Prozent.

Mehr Informationen zur Erhebung des IAB finden Sie hier.

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