MINT muss schon in der Schule begeistern

Überdurchschnittliche Verdienstmöglichkeiten, spannende Aufgaben und gute Aufstiegsperspektiven: Eigentlich gibt es viele Gründe für Berufseinsteiger, einen Job im Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) in der Metall- und Elektro-Industrie anzustreben. Doch obwohl gut 55 Prozent der MINT-Fachkräfte in der M+E-Industrie monatlich mehr als 2.000 Euro netto verdienen, haben die Unternehmen erhebliche Nachwuchssorgen: Im vergangenen Jahr blieben 9.700 MINT-Ausbildungsplätze in deutschen Unternehmen offen.

Schulen könnten verhindern helfen, dass der Fachkräftemangel die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft gefährdet. Indem sie beispielsweise zusätzlich zum Unterricht MINT-Projekte wie Wettbewerbe oder Forscherclubs veranstalten, können sie den naturwissenschaftlich-technischen Ehrgeiz der Schüler wecken und ihre Kompetenzen deutlich steigern. Das zeigt eine Analyse der jüngsten PISA-Studie – und das hat auch die M+E-Industrie erkannt, die mit Science on Stage und MINT-EC zwei Netzwerke unterstützt, die die Qualität des MINT-Unterrichts an Schulen verbessern helfen. Fehlen aber Lehrer, verschlechtern sich die PISA-Ergebnisse. Vorrangiges Ziel der Bildungspolitik sollte daher sein, für ausreichend qualifizierte Lehrkräfte an den Schulen zu sorgen. 

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