Für Frauen in MINT braucht es Langzeitstrategie

Gerade haben Unternehmen, Hochschulen, Forschungszentren und andere Einrichtungen Mädchen zu rund 10.000 Girls'Day-Veranstaltungen eingeladen. Veranstaltungen wie diese, die Frauen für MINT-Berufe im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich gewinnen wollen, zeigen offenbar erste Erfolge: So haben mit gut 21.000 Studienanfängerinnen in den Ingenieurwissenschaften zuletzt so viele Frauen wie noch nie ein Technikstudium begonnen.

Dennoch steigt die Zahl der Frauen auf dem MINT-Arbeitsmarkt nicht so, wie es angesichts der guten beruflichen Perspektiven und des Fachkräftemangels nötig wäre. Die Studie „Weiblichen Nachwuchs für MINT-Berufsfelder gewinnen“ hat deshalb im Auftrag des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall untersucht, wie wissenschaftliche Erkenntnisse über die Gewinnung weiblicher MINT-Kräfte in der Praxis von Unternehmen, Schulen, Hochschulen und übergreifenden Institutionen umgesetzt werden. Ein Ergebnis: Strategien für mehr weiblichen MINT-Nachwuchs müssen langfristig verfolgt werden. Denn gesellschaftlich verankerte, stereotype Berufsvorstellungen hindern Mädchen und Frauen, ihre tatsächlichen Interessen und Talente zu verfolgen.

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