M+E-Industrie stemmt steigende Lohnkosten

Im Schnitt sind die Arbeitskosten in der M+E-Industrie seit 1971 jedes Jahr um 6,3 Prozent gestiegen. Die Produktivität hat sich im selben Zeitraum aber nur um 3 Prozent erhöht. Auch in den vergangenen Jahren hat sich diese Schere nicht geschlossen. Arbeit wird also gemessen am Ertrag immer teurer, die Lohnstückkosten steigen.

Seit der Krise der Jahre 2009 und 2010 kämpft die M+E-Industrie mit einer nur noch langsam steigenden Produktivität. Unter anderem haben ein hoher Beschäftigungszuwachs und zwischenzeitliche Investitionsschwächen in Deutschland das Ungleichgewicht zwischen Lohnkosten und Produktivität erhöht. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, braucht es Rahmenbedingungen für eine bessere Wettbewerbsfähigkeit und sozialpolitische Reformen.

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