KMU leiden besonders unter Fachkräftemangel

Jede dritte Stelle bleibt in kleinen Unternehmen unbesetzt. Damit die Aufträge nicht liegenbleiben, weiten viele KMU ihre Ausbildung aus – so auch die M+E-Industrie.

Der Fachkräftemangel in Deutschland verschärft sich laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) vor allem in kleineren Unternehmen. Sie sitzen oft in der Provinz und locken Fachkräfte nicht so sehr wie bekannte Konzerne. Kleine Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern können im Durchschnitt jede dritte Stelle nicht besetzen.

Damit die Aufträge nicht liegenbleiben, steuern sie mit mehr Ausbildung dagegen. So ist die Zahl der Ausbildungsplätze in Engpassberufen seit 2012 um 13 Prozent gestiegen. Auch die M+E-Industrie engagiert sich überdurchschnittlich stark: Die Zahl der neuen Auszubildenden ist auf dem dritthöchsten Wert der Geschichte, insgesamt bildet sie zurzeit 200.600 junge Menschen aus.

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