Importzölle: ein handelspolitisches Relikt

Das letzte Mal, dass die USA Importzölle als Schutzmaßnahmen für die nationale Sicherheit genutzt haben, war zu Zeiten des Kalten Krieges. Jetzt scheint die Gefährdung der nationalen Sicherheit für US-Präsident Donald Trump ein ähnliches Ausmaß zu haben: Er droht mit erhöhten Importzöllen auf Stahl und Aluminium. Die EU kündigt ihrerseits Gegenmaßnahmen an – zu Recht, wie das Institut der deutschen Wirtschaft in einem Gastbeitrag schreibt.

Doch statt das Ganze in einem Handelskrieg eskalieren zu lassen, täten beide Seiten gut daran, schnell Verhandlungen zur Abschaffung der Zollbarrieren aufzunehmen. Vor allem die USA: Eine Angleichung der Zölle hätte für die amerikanische Industrie große Vorteile, da die EU-Industriezölle mit 4,2 Prozent um einen Prozentpunkt höher sind als in den USA. Ein Abkommen wäre damit nicht nur die zeitgemäßeste Lösung für den Handel zwischen hochentwickelten Industriestaaten. Sie wäre auch die naheliegendste.

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