Hohe Energiekosten mindern Wettbewerbsfähigkeit

In Deutschland ist Energie für Unternehmen so teuer wie in keinem anderen EU-Staat. Für unsere Betriebe ist das ein großer Wettbewerbsnachteil.

Die Energiewende ist ein wichtiges Projekt, um das Klima zu schützen – aber auch ein teures. EEG-Umlage, Netzentgelte, Kohlekraftwerke in Reserve: All das kostet und treibt den Energiepreis für die Wirtschaft in die Höhe. Für eine Kilowattstunde Strom zahlte ein Unternehmen 2017 in Deutschland 15,2 Cent – fast 4 Cent mehr als im EU-Durchschnitt. Die Hälfte des deutschen Preises geht auf Steuern und Abgaben zurück. Obwohl Unternehmen aus energieintensiven Branchen teilweise Vergünstigungen bei der EEG-Umlage und anderen staatlichen Kostenkomponenten erhalten, stemmen sie immer noch vergleichsweise hohe Energiekosten. Dass die M+E-Industrie dennoch wettbewerbsfähig arbeitet, liegt vor allem an ihrer Technologieführerschaft.

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