GreenTech bringt Wirtschaftswachstum – und Klimaschutz

„GreenTech made by M+E“ wird mehr und mehr zum Modernisierungstreiber

Am Weltmarkt für Umweltschutztechnik und Ressourceneffizienz haben deutsche Unternehmen einen Anteil von 14 Prozent – und damit deutlich mehr als die 4,6 Prozent, die sie zur Weltwirtschaftsleistung beitragen. Maschinenbau, Elektroindustrie und Automobilbau gehören zu den innovativsten Akteuren, wie der GreenTech-Atlas zeigt.

Weitere spannende Ergebnisse:

Wachstumsmarkt: Der globale Markt für „grüne“ Produkte, Verfahren und Dienstleistungen wächst laut Studie bis zum Jahr 2025 voraussichtlich um rund 6,9 Prozent pro Jahr, auf dann über 5.900 Milliarden Euro. Anbieter aus dem Herz der Wirtschaft können davon überdurchschnittlich stark profitieren – wegen ihrer Innovationsstärke, Systemkompetenz und Exportorientierung.

Inlandsgeschäft: Wesentliches Erfolgsgeheimnis deutscher GreenTech-Unternehmen ist ihr starker Heimatmarkt. Dieser wächst noch schneller als der Weltmarkt – voraussichtlich um jährlich 8,8 Prozent bis 2025.

Jobmotor: In den Unternehmen der sechs sogenannten Leitmärkte (Energieeffizienz, Umweltfreundliche Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Energie, Kreislaufwirtschaft, Nachhaltige Mobilität, Nachhaltige Wasserwirtschaft, Rohstoff- und Materialeffizienz) waren 2016 bereits 1,5 Millionen Menschen beschäftigt, Tendenz klar steigend – der Maschinenbau, die Elektro-Industrie und der Automobilbau spielen hierbei eine starke Rolle.

Marktführer: Der Wirtschaftszweig ist stark mittelständisch geprägt (durchschnittlicher Jahresumsatz deutscher GreenTech-Unternehmen: ca. 25 Millionen Euro). Viele Anbieter gerade aus der Metall- und Elektro-Industrie sind innovationsstarke Weltmarktführer in ihren Segmenten – von der Sensorik für die Abwasseraufbereitung über intelligente Steuerungstechnik von Fertigungsstraßen bis hin zu Getrieben für Windenergieanlagen.

Cluster: Große Kundennähe ermöglicht es heimischen GreenTech-Unternehmen, neue Technologien gemeinsam mit den Anwendern auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten zu entwickeln. Die Kooperation im Heimatmarkt fördert zudem systemische Ansätze („GreenTech-Cluster“). Die vorhandene systemische Lösungskompetenz eröffnet Wettbewerbsvorteile im In- und Ausland.

Export: Wichtigste internationale Absatzmärkte für deutsche Exporteure sind Europa und China. Zunehmend wichtiger werden Russland, Brasilien, Indien, der Nahe Osten, Afrika und Nordamerika.

Dekarbonisierung: Weltweit das stärkste Wachstum wird der Nachhaltigen Mobilität vorhergesagt, noch vor dem Bereich Rohstoff- und Materialeffizienz. Hintergrund sind weltweite Anstrengungen zur Dekarbonisierung des Verkehrssektors durch alternative Antriebstechnologien. Hier steht auch die heimische Automobilindustrie vor großen Herausforderungen.

Digitalisierung: Die Digitalisierung ermöglicht in der Umwelttechnologie neuartige Systemlösungen – etwa in den Bereichen Connected Energy, Connected Information Network, Industrie 4.0, Urban Connected Mobility und Smart Grid. Allein durch die Digitalisierung wird für 2025 übrigens eine Reduktion der gesamten deutschen CO2-Emissionen um fünf Prozent gegenüber 2014 erwartet.

„GreenTech made in Germany“ wird also mehr und mehr zum Modernisierungstreiber für unsere Wirtschaft – gerade auch dank der Entwicklungen aus der Metall- und Elektro-Industrie. Sie trägt damit erheblich zum Erhalt einer gesunden und lebenswerten Umwelt bei.

Wir sind Deutschlands Klimaschutzindustrie.
Wir sind die Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie.
Wir sind das Herz der Wirtschaft.