Exportweltmeister? Leider auch Lohnkostenmeister

Nur in Norwegen, Belgien und Schweden ist Arbeit in der M+E-Industrie teurer als in Deutschland. Die Kosten steigen seit langem rapide an: Seit 1971 haben sie sich durchschnittlich um 6,3 Prozent erhöht. Zwischen 2012 bis 2015 wuchsen sie sogar jährlich um 8,5 Prozent. Bei europäischen Wettbewerbern steigen die Arbeitskosten weitaus weniger stark.

Die hohen Arbeitskosten beeinträchtigen die M+E-Industrie. Im internationalen Standort-Ranking des Instituts der deutschen Wirtschaft schneidet Deutschland dennoch gut ab: Die Bundesrepublik belegt in Bezug auf die allgemeine Attraktivität den siebten Rang unter 44 untersuchten Ländern weltweit. Allerdings stehen gerade die wachsenden Lohnkosten einer besseren Platzierung im Weg. Sinkende Arbeitskosten würden M+E-Arbeitsplätze sichern. 

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