„Es kommt auf Unternehmen entlang der Lieferketten an“

Automobilexperte über Rolle innovativer Mittelständler und Autoindustrie in der Krise

Wie stark die Wirtschaft weltweit vernetzt ist, hat die Corona-Krise gerade schmerzlich gezeigt. Jetzt kommt es auch für die Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie besonders darauf an, sich auf weitere Lockdowns in Asien und anderswo vorzubereiten. Das sagt Andreas Braasch, Professor an der Hochschule Ruhr-West in Mülheim an der Ruhr und Geschäftsführer des Instituts für Qualitäts- und Zuverlässigkeitsmanagement (IQZ).

„Das Problem für die Industrie ist gerade, dass alle nur auf Sicht fahren können. Dabei sind wir stark gewohnt daran, über lange Zeiträume nach entsprechenden Prognosen zu planen“, benennt Braasch eine der Herausforderungen im weiteren Umgang mit der Pandemie. „Ich befürchte, dass diese Situation noch ein paar Monate bestehen bleibt.“ Was die Unternehmen bisher schon in der Krise stark gemacht hat, weshalb es jetzt auf die innovativen KMU entlang der Lieferketten ankommt und wie insbesondere der Automobilindustrie die Bewältigung der Krise gelingt, erklärt der Automobilexperte in unserem Video.