Automobilzulieferer befinden sich weiterhin unter Druck

Bei den Automobilzulieferern ist die Situation durch die Corona-Krise weiter insgesamt angespannt. So rechnet etwa die Hälfte der vom Verband der Automobilindustrie (VDA) befragten Unternehmen damit, dass das Vorkrisenniveau erst 2022 wieder erreicht werden wird.

In dieser Lagebeurteilung spiegelt sich auch die momentane Auftragslage: So gibt eine Mehrheit der Zulieferer an, nur mit einer Kapazitätsauslastung zwischen 50 und 75 Prozent zu arbeiten.

Das hat auch Folgen für die Beschäftigungssituation: Obwohl nur etwa 25 Prozent der Zulieferer Kurzarbeit für mehr als die Hälfte der Belegschaft angemeldet haben, planen sechs von zehn Unternehmen wegen der Corona-Krise einen zusätzlichen Stellenabbau.

Auch die Produktionsverlagerung ins Ausland ist verstärkt Thema geworden: Haben rund 40 Prozent der Unternehmen bereits vor der Corona-Krise entsprechend geplant, wollen mehr als zwei Drittel diese Planungen nun schneller umsetzen.

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Grafik: Gesamtmetall

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