Die Automobilindustrie: Teil der Lösung im Klimawandel

Im Klimawandel forscht die Autoindustrie mit Hochdruck an emissionsfreien Antrieben. Wo sie bei den Emissionen liegt und was sie in Klimaschutz investiert.

Geht es um Klimaschutz und Dekarbonisierung, ist auch die Automobilindustrie gefragt: Nach Zahlen des Umweltbundesamts trägt der Verkehr mit rund 20 Prozent zu den Treibhausgasemissionen in Deutschland bei. Neben Produkten wie Autos, Lastfahrzeugen und Bussen spielt auch die Produktion in den Sektoren Industrie (24 Prozent) und Energieerzeugung (29 Prozent) eine Rolle.

Die Automobilhersteller nehmen die Herausforderung an. Mit Hochdruck arbeiten sie daran, Mobilität und Industrie klimaneutral zu machen. Und liefern Antworten: Nach einer Studie des Europäischen Patentamts und der Europäischen Energieagentur waren zuletzt unter den 15 Unternehmen mit den meisten Patentanmeldungen für CO2-arme Technologien der vergangenen zwei Jahrzehnte sechs Autokonzerne und sechs Zulieferer. Deutschland lag dabei auf Platz drei hinter Japan und den USA.1)

Und die Investitionen der deutschen Autoindustrie sind hoch: Einer Erhebung des Verbands der Automobilindustrie zufolge investieren Hersteller und Zulieferer von 2022 bis 2026 mehr als 220 Milliarden Euro in Elektromobilität und Batterietechnik, Digitalisierung und andere Forschungsfelder – mehr als die Bundeshaushalte für Wirtschaft und Energie, Bildung, Forschung und Raumfahrt sowie internationale Zusammenarbeit 2022 zusammen ausgeben werden2).

Quelle 1): https://www.epo.org/news-events/news/2021/20210427_de.html

Quelle 2): VDA Pressemeldung