Ausbildung läuft weiter, aber Corona trübt Planung

Die Bundesregierung hat mit dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ auf die Situation am Ausbildungsmarkt schnell reagiert. Mit den Ausbildungsprämien bei Erhalt und Erhöhung des Ausbildungsniveaus, mit Übernahmeprämien bei pandemiebedingter Insolvenz des Ausbildungsunternehmens und mit dem Zuschuss zur Ausbildungsvergütung zur Vermeidung von Kurzarbeit wurden wirksame Instrumente zur Förderung der Ausbildung auf den Weg gebracht.

Allerdings ist das Bundesprogramm auf Betriebe bis 249 Beschäftigte begrenzt. Für die Metall- und Elektro-Industrie ist diese Beschränkung einschneidend, denn hier sind rund 60 Prozent der insgesamt etwa 200.000 Auszubildenden in Unternehmen angestellt, die mehr als 250 Beschäftigte zählen. Diese Unternehmen finden aktuell keine Berücksichtigung im Bundesprogramm.

Dabei brauchen wir die großen Unternehmen mit ihren Ausbildungskapazitäten gerade in Fällen, wo junge Menschen durch Insolvenz ihres Ausbildungsbetriebes ihren Berufseinstieg unterbrechen mussten. Diese Lücke muss geschlossen werden, denn so sehen die Zahlen zurzeit aus:

Wir sind Deutschlands Zukunftsindustrie.
Wir sind die Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie.
Wir sind das Herz der Wirtschaft.