Arbeitszeitwünsche sind keine Frage des Geschlechts

Teilzeitbeschäftigte würden gerne mehr, Vollzeitbeschäftigte lieber weniger arbeiten: Das ist das Ergebnis einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Demnach hängen die Präferenzen für die persönliche Arbeitszeit nicht vom Geschlecht ab, sondern davon, wie viele Stunden tatsächlich gearbeitet werden. Ähnlich viele Männer in Teilzeit würden demnach gerne aufstocken wie teilzeittätige Frauen.

Paare wünschen sich der Studie zufolge zunehmend, ihre Arbeitszeiten gleichmäßiger aufzuteilen. Dennoch sind die Beschäftigungsmuster seit Jahrzehnten stabil: Wünsche nach mehr Arbeitsstunden scheitern am häufigsten bei Arbeitslosen, gering Qualifizierten, ausländischen und ostdeutschen Beschäftigten, aber auch an mangelnden Betreuungsmöglichkeiten für Kinder.

Mehr Informationen finden Sie hier:
www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.598469.de/18-38-3.pdf