Ältere müssen ohne Rechtshürden arbeiten können

Ältere Beschäftigte sind in Zeiten des Fachkräftemangels wichtige Know-how-Träger für Unternehmen. Auch die Arbeitnehmer selbst fühlen sich oft noch fit und möchten ihr Wissen weitergeben oder sich etwas zur Rente dazuverdienen. Das zeigt sich auch an den Zahlen in der Metall- und Elektro-Industrie: Seit dem Jahr 2000 hat sich die Zahl der über 60-jährigen M+E-Beschäftigten verdreifacht.

Doch die Beschäftigungsmöglichkeiten über das Renteneintrittsalter hinaus stehen aktuell vor vielen rechtlichen Hemmnissen und Unsicherheiten. Diese sollten durch die klare Regelung eines flexiblen Renteneintritts beseitigt werden, die eine Weiterbeschäftigung ermöglicht, so lange das beide Seiten wünschen. Außerdem sollte sie neue, altersgerechte Vereinbarungen zu Arbeitszeit, Arbeitsinhalten und Gehalt ermöglichen. Auch negative Anreizwirkungen wie die Rente mit 63 müssen vermieden werden.