Arbeitskosten je Stunde

Exportstark wegen guter Produkte und trotz hoher Löhne.

Deutschland gehört zu den weltweit teuersten Produktionsstandorten, was die industriellen Arbeitskosten angeht: 2016 lagen die Arbeitskosten in der M+E-Industrie bei 42,80 Euro je Stunde. Der Bruttoverdienst eines Stammbeschäftigten in der M+E-Industrie betrug 2016 durchschnittlich rund 55.663 Euro im Jahr. Schon diese Zahlen widerlegen den Vorwurf, die deutsche Exportstärke beruhe auf Billiglöhnen, die ausländische Konkurrenz vom Markt verdrängen würden.

Ganz offensichtlich ist die M+E-Industrie nicht wegen ihrer Lohnhöhe, sondern trotz ihrer hohen Arbeitskosten international wettbewerbsfähig. Die Exportstärke Deutschlands wird geprägt durch die Wirtschaftsstruktur: In Deutschland spielt der industrielle Sektor eine vergleichsweise wichtige Rolle. Die M+E-Industrie als Hersteller von Investitionsgütern liefert Maschinen, Anlagen oder Fahrzeuge für den Weltmarkt, die vor allem die Schwellenländer für den Aufbau einer eigenen Industrie dringend brauchen. Hinzu kommt: Die M+E-Güter zeichnen sich durch eine hohe Qualität und hohe Kundenzufriedenheit aus.

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